HörSpielLab
Das HörSpielLab Münster befindet sich mitten in der Stadt und ist Werkstatt, Treffpunkt, Tonstudio, Keimzelle und manchmal auch Versuchslabor rund ums Hörspiel – für Profis und Laien. Paul Sattler als Projektkoordinator schafft einen offenen Ort für alle Hörbegeisterten rund um Münster. Es werden Workshops, Wissen, Technik und Austausch angeboten.

Die Teilnehmer*innen des HörSpielLab 2025 haben Mini-Hörspiele erstellt. Die entstandenen Stücke ertasten, erklingen und erzählen, was Zukunft sein könnte – oder sein muss. Mit Geräusch, Musik und Wort wurden innere Orte entdeckt, fantastische Orte ausgedacht oder reale Orte der Stadt neu visioniert.
Welche Klänge erwarten mich, wenn ich in 100 Jahren das Fenster oder die Tür öffne? Was bleibt in 5.000 Jahren vom Lambertikirchturm übrig? Wollen wir lebendig oder künstlich miteinander kommunizieren? Welche Sprachen werden in 50 Jahren beim Spazierengehen hören? Wie sollen wir uns in 200 Jahren ernähren und wie entwickelt sich Schule bis dahin? Ist unsere Welt wirklich für Alle!? »Ich will einen Raum. Ich will einen Raum für mich und andere.« heißt es in einem der Mini-Hörspiele. Erzählt wird von Möglich- und Notwendigkeiten, wenn wir an unser aller Zukunft denken: Persönlich, fantasiereich, politisch, künstlerisch, philosophisch werden Gedanken lebendig für die Ohren.
Eine Einladung zuzuhören und weiter zu träumen.
Credits: Texte von Mirijam Streibl und Paul Sattler.
In Kooperation mit der Filmwerkstatt Münster, Burg Hülshoff – Center for Literature, medienforum münster und Radio Q.
Gefördert durch die Stadt Münster, die LAG Soziokultur NRW, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), die Sparkasse Münsterland-Ost und die Werte-Stiftung der Volksbank.

»Raum« von Ben Paulsen
»zehnsekundenstille« von Melina Blatt
»Adelheid Poninska hat einen Traum« von Anneke Lubkowitz
»Türme des Wahnsinns« von André Kröker und Sven Maschulla
»Landwirtschaft im Wandel« von Lara Ehrenberger
»Schmetterling« von Philippa Kircher
»Mutter-Sprache« von Sonia Carpinelli
»Lernorte« von Martina Bürger
»Reset« von Marisa Ortlieb
»Trammmer Straße« von Jakob Buchallik
»Bahnfahren« von Jan-Christopher Weber
»Hier, vor der Haustür« von Chantal Keyvork
»Barfuß über eine Wiese« von Monika Sophia Hölscher

Die Teilnehmer*innen des HörSpielLab 2024 haben Mini-Hörspiele zu unerhörten Orten kreiert und sich dabei mit der Stadt Münster beschäftigt. Ob die Aa, der botanische Garten, der Bahnhof oder die Brücke über dem Kanal. Der Versuch, zu erhören was Münster zu erzählen hat, ist eine Annäherung und Liebeserklärung zugleich. Den Stadtraum hörend zu erkunden ist eine Offenbarung. Welche Geschichten die Pflastersteine in sich tragen, was der Elephant am Hafen erlebt und was der Erzengel am Michaelisbrunnen erzählt, welch brisante Themen am Servatiiplatz oder in der örtlichen Apotheke stecken, was unerzählt in Friedhören der Stadt schlummert, und stellen Sie scih den Ludgerikreisel als Kaninchenbau vor!?
Persönlich, fantasiereich, politisch, künstlerisch wurden Geräusche, Klänge, Sprache von den Hörspiel-Macherinnen genutzt, um Gedanken lebendig für die Ohren werden zu lassen. die künstlerische Auslotung verschiednster Orte eröffnen den Zuhörer*innen neue Erkenntnisse.
Credits: Texte von Mirijam Streibl und Paul Sattler.
In Kooperation mit der Filmwerkstatt Münster, Burg Hülshoff – Center for Literature, medienforum münster und Radio Q.
Gefördert durch die Stadt Münster, die LAG Soziokultur NRW, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

»Geister auf dem Hörsterfriedhof« von Donata Godlewska
»Waldfriedhof-Gedanken« von Maike Frie
»Paul Wulf blickt's – Diskriminierende Stadtarchitektur« von Tatjana Niederberghaus
»Aa im Wandel der Zeit« von Tabea Thomsen
»Ein Elephant am Hafen« von Alexander Batzke
»Der Garten« von Julia Galant
»Menschensteine« von Marie Koppel
»Apotheken« von Laura Witt
»Botanischer Garten« von Evgeny Vinokurov
