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Im Studio trefft ihr auf Künstler*innen, Forscher*innen, Web Resident*innen und Projekte. Hier könnt ihr euch Produktionen anschauen, Prozesse miterleben und Hintergründe erfahren.

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Die literarische Latenight mit Malte Abraham und Chris Möller

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Bei Dear Reader unterhält sich Mascha Jacobs einmal im Monat mit Autor*innen über die Bücher ihres Lebens. Über die Wege, auf denen sie zu ihnen finden, wie das Gelesene sie verändert und wie oder ob für sie Lesen und Schreiben zusammengehören.

Schriftstellerische Arbeit findet heute vor allem am Computer statt. In der Reihe Tab Talks führen Autor*innen in einer Mischung aus Atelierbesuch und Werkstattgespräch durch ihre digitalen Schreibumgebungen. Sie zeigen Programme und Ordnerstrukturen, angehäufte Dateien und Textfassungen – und sprechen über Recherchearbeit anhand von offenen Tabs im Browser.

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Wie genau spuken Geister durch verschiedene Regionen, Sprachen, Kulturen der Welt? Wer wird von welchen Geistern begleitet oder verfolgt? Immer zum 15. eines Monats veröffentlichen wir einen Essay – als Text- und Audioversion. Die digitale Essayreihe entsteht gemeinsam mit Senturan Varatharajah und Dieu Hao Do.

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In NEW BEGINNINGS* schrieben 48 Autor*innen 48 Stunden lang an einer gemeinsamen Erzählung. Ohne Absprachen untereinander folgten sie dabei Anweisungen einer Maschine. Die algorithmische Redaktion vergab und strukturierte die Schreibaufträge. Der Text konnte online und im Rüschhaus-Garten als Live-Feed mitlgelesen werden. Eine Lesung zum Abschluss des Festivals beendete den kollektiven Schreibprozess.

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In der Reihe Gegenwartserde dreht sich alles um unterschiedliche Sichtweisen auf das Anthropozän, die wir miteinander ins Gespräch bringen wollen. Dazu fragen wir verschiedenene Expert*innen: Wer spricht über den menschengemachten Klimawandel und prägt Begriffe? Und wer ist von seinen Folgen betroffen? Wie sind unsere Wissenschaften und damit auch unsere Visionen für eine ökologische Zukunft mit dem historischen und gegenwärtigen Kolonialismus verflochten?

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Intelligente Allmende: Die begehbare Installation in der Orangerie des Rüschhauses verbindet Mensch, Natur und Technologie und fragt nach der Intelligenz des Gemeinguts – nach der Herstellung, Speicherung und Verfügbarkeit von Wissen.

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Ein Herbarium ist eine Sammlung an Pflanzen zum Zweck ihrer Bestimmung und Archivierung. Ein Verbarium kann ein Wörterbuch für verschiedene Sprachen sein, oder ein Sprachspiel. Wir suchen Sprechweisen aus unterschiedlichen Sprachen, die die mehr als menschliche Welt ansprechen.

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Queer Circles durchbricht westliche Narrative von Queerness und bezieht dafür African Queer Theory in den globalen Diskurs ein, um verschiedene Ausdrucksformen von Queerness sichtbar zu machen. In Gesprächen zwischen Matthew Blaise, nichtbinäre*r Aktivist*in für LGBTQ+-Rechte aus Lagos, und anderen Protagonist*innen werden verschiedene Geschichten und kulturelle Praktiken von Queerness in Nigeria und international beleuchtet.

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Das Künstler*innenbuch ist eine Form, die Jahrhunderte alt ist: Bücher, die nicht nur gelesen werden können, sondern die mit Falten, Umklappen, Auf- und Zudecken, mit Farben, Materialien, Drucktechniken spielen. Sind Künstler*innenbücher also Bildende Kunst oder Literatur? Fünf Künstler*innen beschäftigen sich mit dieser Form.

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Im Zeitraum vom Januar bis April 2021 fand mit ALOK die erste längerfristig angelegte Web Residency bei uns statt. Alok Vaid-Menon ist interdisziplinär arbeitende*r Künstler*in aus New York/Los Angeles und hat im Rahmen seiner Web Residency die zwölf Werke umfassende Arbeit CAPTIONS entwickelt.